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Lot 15 Mercedes Benz 220 Sb (1962)

Highlights

Eleganz mit Flosse – der Mercedes-Benz 220 Sb von 1962

Mit der Baureihe W111 geht Mercedes Ende der 1950er-Jahre mit dem Geschmack der Zeit. Panoramascheiben und Heckflossen geben der Oberklasse-Limousine einen internationalen Charakter.

Facts & Figures

Zylinder 6
Tachostand 98100
Hubraum 2195
Leistung (KW/PS) 110
Erstzulassung 1962
Fahrzeugzustand 2

Beschreibung

Natürlich sind die Flossen im Verhältnis zu den amerikanischen Vorbildern viel reduzierter. Bei Mercedes heissen sie denn auch deutsch-funktionalistisch "Peilkanten" und sollen das Einparken erleichtern. Daneben bleibt der Spitzkühler als Mercedes-Markenzeichen erhalten – Spitzkühler gibt es bei Mercedes bereits vor dem Ersten Weltkrieg.

Ungleich fortschrittlicher ist man bei Mercedes in den 1950er-Jahren auf dem Feld der Sicherheit: Der W111 hat eine vom Vorgänger übernommene, weiterentwickelte Knautschzone und eine stabile Fahrgastzelle – passive Sicherheit, wie sie damals bei anderen Herstellern noch unbekannt ist. Für gepflegtes Cruisen sorgt der Sechszylinder-Motor in der Vergaser-Ausführung, der seine 110 PS über eine Viergang-Automatik an die Hinterräder abgibt.

Dieser 220 Sb wurde im Februar 1962 über die Bahnhof-Garage in Basel an einen Schuhhändler nach Hölstein ausgeliefert. Ein Begleitbrief des Kundendienstes ist ebenso erhalten wie das bis ins Jahr 2008 durchgestempelte Serviceheft, das die originalen 98'011 Km belegt. Möglicherweise kommt der Heckflossen-Mercedes bereits im Jahr 1970 in den Besitz des Mercedes-Vertreters Emil Werder nach Bubendorf, der in den Unterlagen später als Halter auftaucht.

Heute präsentiert sich diese herrliche Limousine aus der Wirtschaftswunderzeit in einem sehr gepflegten Zustand und wird mit einem frischen Service angeboten. Mit dabei sind auch die originalen Betriebsanleitungen für Auto und Blaupunkt-Radio.