Der Two-Seat Convertible schreibt Geschichte - der Ford Thunderbird von 1956
Mit dem Thunderbird schenkt Ford der Welt das Personal Car: Er sieht sportlich aus und hat einen bärenstarken V8-Motor unter der Haube. Gleichzeitig ist er viel dezenter als ein Chrysler oder Buick jener Zeit. Seine Heckflossen und seine Chrom-Front muten im Premierenjahr 1955 geradezu bescheiden an.
| Zylinder | 8 |
| Tachostand | 151000 |
| Hubraum | 5112 |
| Leistung (KW/PS) | 245 |
| Erstzulassung | 1956 |
| Fahrzeugzustand | 2 |
Deutlich komfortabler als die spartanisch ausgestattete Konkurrenz von Jaguar und MG, bietet er sich als günstigere Alternative zur europäischen Konkurrenz an, die damals Amerika im Sturm erobert. Und doch ist klar, dass der Thunderbird nicht das Fahrwerk eines XK120 aus Coventry hat. Dafür gibt es Accessoire wie das Continental Kit: ein aussen montiertes Reserverad im Vintage Stil. Dies verleiht ihm nicht nur einen luxuriöseren Auftritt, sondern auch mehr Kofferraumvolumen. Innerhalb von zehn Tagen verkauft Ford 3'500 Thunderbird und fährt damit der damals noch deutlich schwächeren Corvette C1 davon.
Unser Thunderbird ist als «Special» mit dem 5,1 Liter-Motor die stärkste Variante seines Jahrgangs. Dazu ordert der Erstbesitzer Servolenkung, Bremskraftverstärker, elektrische Sitzverstellung und Heizung. Lackiert in Fords «Fiesta Red» und ausgestattet mit dem serienmässigen Hardtop, ist er seit 2016 beim gleichen Besitzer, der vor vier Jahren rund 20'000.- Franken in die Revision von Lenkungen, Bremsen und Elektrik investiert hat. Im selben Jahr erhält der Thunderbird eine FIVA-Karte.
Neu sind die sehr stimmigen Weisswandreifen, wobei sämtliche Rechnungen der letzten Jahre vorhanden sind. Im Frühling 2025 frisch veteranengeprüft, fährt sich dieser Thunderbird perfekt.